BecN Anwendungsauswahl nun auch europäisch bestätigt

Frankfurt am Main, den 02. März 2017

 

BecN Anwendungsauswahl nun auch europäisch bestätigt

Die in Brüssel ansässige European Cards Stakeholder Group (ECSG) veröffentlichte  am 01.März 2017 die  Version 8.0 des SEPA Cards Standardisation Volume (https://www.e-csg.eu).

Die gemeinsam mit dem Handel  entwickelte BecN-Lösung zur Anwendungsauswahl, erfüllt die regulatorischen Anforderungen der MIF-Regulierung und wird in Book #6 des Regelwerks als „override upfront selection screen“  ausführlich erläutert.

Die Lösung erlaubt den schwierigen Spagat zwischen der gesetzlich geforderten Möglichkeit zur Anwendungsauswahl für den Konsumenten und dem, allen Händlern eingeräumten Recht zur Voreinstellung eines präferierten Zahlverfahrens.

Das Lösungskonzept zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass es bislang als einziges Verfahren technologie-übergreifend für alle Terminals geeignet ist, die mit kontaktbehafteter und zugleich kontaktloser Schnittstelle ausgestattet sind. Dies gilt für die Mehrzahl der heute im Einsatz gängigen Terminal-Modelle. So wird gerade der optimalen Nutzung kontaktloser Zahlverfahren mit dieser Lösung Rechnung getragen.

Diese erfreuliche Nachricht bringt unseren Händlern und Netzbetreibern die nötige Anwendungssicherheit bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderung aus der IF-Regulierung am Point of Sale.

Jörg Stahl am 02.03.2017

Neue Händlerbedingungen der DK zur Teilnahme am electronic cash System - Stand Juni 2016

Neue Händlerbedingungen der DK zur Teilnahme am electronic cash System

Juni 2016

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) veröffentlicht mit Wirkung zum 09.06.2016 neue Händlerbedingungen für die Teilnahme am electronic cash-System.

Die Händlerbedingungen regeln die Rechtsbeziehung zwischen Händlern, die ec-cash-Zahlungen akzeptieren, und den Kartenherausgebern. Die Handelsverbände in Deutschland wurden ebenfalls über diese vorgesehenen Änderungen im electronic cash-Vertragswerk durch die DK-Verbände unterrichtet.

Die vollständige Fassung der neuen Händlerbedingungen für die Teilnahme am ec-System finden Sie hier

Die neuen Bedingungen gelten als genehmigt, wenn der Händler nicht schriftlich oder auf elektronischem Weg Widerspruch erhebt. Der Widerspruch muss innerhalb von sechs Wochen nach Bekanntgabe der Änderung an das kontoführende Institut des Händlers abgesendet werden.

 

Zur Information: Die Änderungen in den neuen Händlerbedingungen Wir möchten Sie hiermit über die Anpassungen im electronic cash-System unterrichten, die uns seitens der Deutschen Kreditwirtschaft Ende Mai kurzfristig bekannt gemacht wurden.

Die Änderungen dienen im Wesentlichen der weiteren Umsetzung der MIF-VO (siehe Abschnitt A) und der geplanten optionalen Einführung des kontaktlosen Bezahlens bei electronic cash-Transaktionen (siehe Abschnitt B). Darüber hinaus wurden weitere kleine, formale Änderungen vorgenommen, die den zwischenzeitlichen Entwicklungen (u.a. Schließung der EURO Alliance of Payment Schemes, EAPS) Rechnung tragen sollen (siehe Abschnitt C).

1. Umsetzung der MIF-VO in den Händlerbedingungen

Gemäß Artikel 18 Absatz 2 MIF-VO treten verschiedene Regelungen in Kapitel III der MIF-VO zum 9. Juni 2016 in Kraft, die für alle Kartenzahlungssysteme in der Europäischen Union und damit auch für das girocard-System relevant sind. Die Deutsche Kreditwirtschaft möchte dabei die Vorgabe in Artikel 8 Absatz 6 der MIF-VO zu Co-badging und Wahl der Zahlungsmarke oder Zahlungsanwendung in Absatz 2 der Händlerbedingungen zum electronic cash-Vertragswerk berücksichtigen. Dort wurde zur Klarstellung ein neuer Passus aufgenommen, wonach Handels- und Dienstleistungsunternehmen als Kartenakzeptanten die Möglichkeiten haben, bei den von ihnen akzeptierten Karten in ihren electronic cash-Terminals automatische Mechanismen zu installieren, die eine Vorauswahl einer bestimmten Zahlungsmarke oder Zahlungsanwendung treffen. Dabei wurde herausgestellt, dass der Karteninhaber nicht daran gehindert werden darf, sich über diese Vorauswahl hinwegzusetzen.

Zudem wird in Umsetzung von Artikel 11 MIF-VO sowie als Vorgriff auf Artikel 64, Absatz 2 der EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD II) in Absatz 2 der Händlerbedingungen die bisherige Möglichkeit der electronic cash-Handler eingeschränkt, bei Zahlung mit girocard von Verbrauchern einen Aufschlag zu erheben.

 

2. Einführung der Option des kontaktlosen Bezahlens im electronic cash-Vertragswerk

Im Zusammenhang mit der (optionalen) kontaktlosen Bezahlfunktion von girocard-Karten ist vorgesehen, den Kartenausgebern die Möglichkeit zu eröffnen, bei Kleinbetragszahlungen bis 25 Euro je Transaktion ggf. von der Notwendigkeit der PIN-Eingabe durch den Karteninhaber bzw. der daran anschließenden PIN-Prüfung (online durch den Kartenausgeber oder offline in der Karte) als Authentifikationsverfahren abzusehen. Hierzu finden sich nun korrespondierende Regelungen in Absatz 8, Satz der Händlerbedingungen.

Dabei ist es ausschließlich eine Entscheidung des Kartenausgebers und nicht der DK-Verbände als Systembetreiber der girocard, ob ein teilnehmender Kartenausgeber solche Transaktionen im Kleinbetragsbereich ohne PIN anbieten und autorisieren möchte; wird eine entsprechende Transaktion ohne PIN-Eingabe und ohne PIN-Prüfung dann technisch erfolgreich (mit Hilfe von NFC) durchgeführt, ändert sich an der Zahlungsgarantie des Kartenausgebers gegenüber dem Kartenakzeptanten nichts.

 

3. Sonstige Änderungen im electronic cash-Vertragswerk

Die Überarbeitung der Händlerbedingungen dient auch als Anlass, die bislang noch enthaltenen Querverweise auf die Euro Alliance of Payment Schemes (EAPS) zu streichen, nachdem die belgische EAPS-Gesellschaft im letzten Jahr aufgelöst wurde.

Ferner soll ein stilistisch leicht überarbeitetes girocard-Logo formal im Technischen Anhang zu den Händlerbedingungen berücksichtigt werden.

Weiterhin sollen nunmehr nicht mehr aktuelle, beschreibende Passagen zum „Ablauf von electronic cash-Transaktionen" im Technischen Anhang zu den Händlerbedingungen gestrichen werden.

Eine neue Regelung in Nr. 7 der Händlerbedingungen sollen die seitens des girocard-Systems bestehenden Vorkehrungen aufgrund der Oversight-Anforderungen der Europäischen Zentralbank (EZB) an systemisch relevante Kartenzahlungssysteme der Eurozone nunmehr vertraglich abdecken.

 * ENDE *

Jörg Stahl am 09.06.2016

Der Vorschlag des BecN zur Umsetzung der Anwendungsauswahl ist offiziell in der EU angekommen

Frankfurt am Main, den 31.Mai 2016

 

Der Vorschlag des BecN zur Umsetzung der Anwendungsauswahl ist offiziell in der EU angekommen

 

Am 26.05.2016 startete die regulär erforderliche Konsultationsphase für das Update des Sammelwerks „Cards-Volume (EU)“, einem Standardisierungs-Regelwerk rund um das Bezahlen mit Karte in der Version 7.5. Der Umsetzungsvorschlag des Bundesverband der ec-Netzbetreiber (BecN) ist in diese überarbeitete Fassung unter der Bezeichnung „Upfront Selection“ eingegangen. Maßgeblich für eine Aufnahme in das Regelwerk sprach die technologie-übergreifend einheitliche Vorgehensweise, die keinen Unterschied zwischen kontaktlosen und kontaktbehaftete Zahlverfahren macht und damit für den Kartenzahler leicht verständlich ist.

Zudem verändert diese Lösung nicht den vom Kartenzahler seit Jahren gewohnten Prozessablauf:

  • Kartenzahler ohne Präferenz können wie bisher unverändert zahlen. Für sie ändert sich nichts.
  • Zahlern mit Präferenz zur Wahl eines bestimmten Zahlverfahrens wird mit der Lösung des BecN künftig eine AUSWAHL-Taste angeboten, die sie bei Bedarf drücken können, um damit die Anzeige einer Auswahl-Liste anzufordern.

 

Diese Lösung des BecN wurde zusammen mit Terminalherstellern, Vertretern des Handels und namhaften Handelsverbänden gemeinsam im vergangenen Jahr erarbeitet. Mit der aktuellen Veröffentlichung ist diese als verordnungskonforme Variante anerkannt dokumentiert. Die Kommission hatte sich bereits im April hierfür positiv ausgesprochen.

 

Die öffentliche Konsultationsphase ermöglicht nun jedem Interessierten eine Kommentierung bis zum 12. August 2016. Auch wenn die Inhalte des Cards Volume bislang noch als „DRAFT“ gekennzeichneten sind, in Hinblick auf den Termin zum Inkrafttreten der Geschäftsregeln aus der Gesetzesverordnung zur Interchange-Fee (Verordnung (EU) Nr. 2015/751, kurz „IF-VO“) dürften die Lösungsvorschläge mangels verfügbarer Alternativen bereits als maßgebend einzustufen sein.

 

Migrations-Zeitfenster

In dem überarbeiteten Cards-Volume werden nun Umsetzungen für das Thema „Anwendungsauswahl“ nicht mehr ausschließlich auf kontaktbehaftete Vorgänge reduziert. Erstmals sind auch Lösungen für kontaktlose Kartenzahlungen berücksichtigt. Dies entspricht dem Wortlaut der IF-VO, die eine Möglichkeit zur Anwendungsauswahl ungeachtet der eingesetzten Technologie fordert. Folglich wird ein Update aller Kartenterminals innerhalb der EU notwendig, um der Gesetzesanforderung vollständig zu entsprechen.

Im Regelwerk der IF-VO ist das Thema für den 09.06.2016 terminiert. Mangels bislang einsatzfähig verfügbarer Terminal-Software wird aktuell von den Gesetzgebern über ein angemessenes Migrations-Zeitfenster beraten.

 

Nationale Umsetzung

Mit der am 26. Mai 2016 erfolgten Veröffentlichung des aktualisierten Regelwerks „Cards-Volume“ wird nun auch von Seiten des nationalen Gesetzgebers eine Entscheidung - inkl. einer Migrationsregelung - zu erwarten sein.

Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass im deutschen Markt die Migration der Terminals auf Basis der Änderungen zum TA 7.1 auch rund 300.000 Terminals trifft, für die kein Softwareupdate verfügbar sein wird und die nur durch einen Tausch der Hardware auf diese Lösung bis Ende 2017 migriert werden können. Hier muss insgesamt für den Handel eine Migrationsfrist geschaffen werden, die eine solch umfangreiche Erneuerung angemessen berücksichtigt.

 

Unterlagen im Web abrufbar

Die Unterlagen zum überarbeiteten Cards-Volume und zur öffentlichen Konsultation sind auf den Seiten des EPC – European Payments Council abrufbar unter: http://www.europeanpaymentscouncil.eu/index.cfm/knowledge-bank/epc-documents/sepa-cards-standardisation-volume-version-75-zip-format/

 

 

Die Beschreibung des BecN für die Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Verordnung und die Abläufe zur Anwendungsauswahl am POS finden Sie in unserem Dokument, welches wir zum Download im Dokumentencenter bereitgestellt haben: Informationsmaterial IFVO

- ENDE -

Jörg Stahl am 31.05.2016

Das Lösungskonzept / Beschreibung der erarbeiteten Lösungsansätze der Verbände zur Gestaltung der Anwendungsauswahl am POS

Vorteilsargumentation des BecN e.V.  zur Umsetzung Application Selection

Die Verordnung (EU) 2015/751 (IF-Verordnung) hat das erklärte Ziel eine Fragmentierung des Binnenmarktes zu reduzieren, den Wettbewerb zu stärken, das
Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern.

Die Lösungsansätze für die einzelnen aus der Verordnung abzuleitenden Anforderungen an den Zahlungsverkehr müssen dementsprechend auf das gleiche Ziel ausgerichtet sein.
Das Konzept des BecN e.V. wurde gemeinsam mit dem Verband der Terminalhersteller, den Verbänden das Handels, der Mineralölwirtschaft und dem Hotel-und Gaststättenverband entwickelt und  plädiert für eine einheitliche Lösung zur Umsetzung des Artikels 8 „Co-badging und Wahl der Zahlungsmarke oder Zahlungsanwendung“ im Interesse aller an einer Kartenzahlung beteiligten Gruppen.

Die Lösung hat ein einfach verständliches und höchst praktikables Funktionsprinzip.

Der Käufer selbst soll die Anzeige der Auswahlliste direkt am Kartenterminal anfordern können

Lesen Sie die Details hierzu in dem bereitgestellten Dokument auf unserer Homepage unter http://www.b-ec-n.de/dokumente

 

 

Jörg Stahl am 12.04.2016

Statement des BecN e.V. zum Thema Anwendungsauswahl am POS (Artikel 8 / MIF Verordnung)

Frankfurt, den 03.03.2016

 

Statement des BecN e.V. zum Thema Anwendungsauswahl am POS

(Artikel 8 / MIF Verordnung)

 

Die VO sieht in Art. 8 Abs. 5 und 6 vor, dass das Zahlungsinstrument oder die an der Verkaufsstelle genutzte Ausrüstung nicht mit automatisierten Mechanismen, Software oder Vorrichtungen ausgestattet wird, die die Wahl der Zahlungsmarke oder Zahlungsanwendung des Zahlers und des Zahlungsempfängers bei der Verwendung mit mehreren Akzeptanzmarken versehenen Zahlungsinstrumente (Co-badging) einschränken. Eine automatische händlerseitige Vorauswahl ist zulässig, soweit die Zahlungsempfänger den Zahler nicht daran hindern, sich bei den Kategorien der vom Zahlungsempfänger akzeptierten Karten oder entsprechenden Zahlungsinstrumenten über diese automatische Vorauswahl des Zahlungsempfängers hinwegzusetzen.

Weiterleitungsregeln oder Maßnahmen mit gleicher Wirkung bezüglich des Umgangs mit kartengebundenen Zahlungsinstrumenten, die zwei oder mehrere unterschiedliche Zahlungsmarkenbetreffen, dürfen keine dieser Marken diskriminieren und müssen diskriminierungsfrei anzuwenden sein.

 

Daher vertritt der BecN e.V. dazu das folgende Statement:

1. Alle POS-Terminals im Feld benötigen eine Migration zur Erfüllung der Verordnung, weil

a) die Verordnung („VO“) keine Ausnahmeregelung für kontaktlose Zahlverfahren vorsieht, somit auch diese Karten/Zahlungen gem. VO in die Anwendungsauswahl einbezogen werden müssen.

Die aktuellen POS-Terminals verfügen bislang bei kontaktlos Zahlungen über keine Auswahlmöglichkeit.

Zudem:
b) der Umgang mit dem  Zahlverfahren des Handels – das ELV Verfahren – unklar ist, da es bislang nicht in eine Auswahlanzeige integriert ist, sodass ELV am 09.06.2016 in seiner Nutzung für den Handel behindert werden könnte.


Weder das Risko einer Beeinträchtigung des ELV –Verfahrens, noch die Abschaltung von kontaktlos Zahlungen dürfte das gewünschte Ergebnis oder Ziel der Verordnung sein.

Daher: alle POS-Terminals im Feld benötigen in jedem Fall eine Migration, sofern an diesem Terminal mehr als ein Zahlverfahren freigeschaltet ist.

  1. Um dem Zieltermin 09.06.2016 auch nur annähernd nachzukommen, muss daher ein praktikables, aber vor allem machbar schlankes Konzept ins Auge gefasst werden.
  2. Eine neue Software muss entwickelt und ins Feld ausgerollt werden müssen. Auch die hierfür erforderliche Logistik benötigt Zeit.
  3. Zur Integration einer solchen Lösung darf keine bestehende Terminal-Zulassung verloren gehen.
    Ansonsten würde eine Neuzulassung sämtlicher Geräte und Terminal-Software-Versionen an den wenigen verfügbaren Zertifizierungsstellen zu einem zeitlichen, bedeutenden Engpass führen. Der Zieltermin ist dann auf keinen Fall mehr darstellbar.
  4. Nicht zuletzt ist auch darauf zu achten, dass das Zahlen mit Karte für den Kartenzahler nicht aufwendiger, komplizierter oder unkomfortabler werden darf. Ziel der VO ist es, Kartenzahlungen zu stärken, indem Kartenzahlungen günstiger aber auch komfortabler werden – für den Händler und für den Zahler.

    Es wird für den herkömmlichen Kartenzahler in Deutschland nicht nachvollziehbar sein, eine Liste angezeigt zu bekommen, aus der er auswählen muss – obwohl sich aus Sicht des Zahlers keinerlei spürbare Veränderung ergibt – egal welche Auswahloption er gewählt hat. Dies wird zu Unverständnis auf Seiten der Kartenzahler und zu Rückfragen, bis hin zu Diskussionen am POS führen.
  5. Zudem ist zu berücksichtigen, dass das Erscheinungsbild einer Auswahlliste, der Inhalt der Auswahl-Liste und die Bedienungsweise bei jedem Terminal und somit bei jedem Händler unterschiedlich ausfallen werden, da die heutige Terminalinfrastruktur selbst und die von den Händlern akzeptierten Zahlverfahren sehr unterschiedlich ausfallen, sodass sich der Kartenzahler stets neu orientieren muss, bevor er sich in einer Pflichtabfrage entscheiden kann:
    Was ist der Inhalt – was kann ich wählen – wo finde ich was ich wählen möchte?
    Wie ist die Bedienung an diesem Gerät – was kann ich und was muss ich drücken?

  Daher muss ein einheitliches und benutzerfreundliches Konzept für den   gesamten Markt unser Ziel sein.

 

Der gemeinsame Vorschlag von Handel, Hersteller und Dienstleister:

  • Es wird eine zusätzliche <Auswahl> Taste integriert. Einheitlich an allen Geräten gleich welcher Bauart.
  • Durch Drücken dieser Taste kann vom Zahler die Anzeige einer Auswahlliste angefordert werden, sodass jeder Kartenzahler selber die Entscheidung darüber behält, ob er bei seiner Kartenzahlung die Auswahlmöglichkeit haben möchte. Alle übrigen Zahler, die keine Präferenz oder keinen Bedarf haben, können weiterhin mit ihrer Karte bezahlen, so wie sie es gewohnt sind.
  • Diese Lösung kann rasch realisiert werden und berührt bestehende Terminal-Zulassungen nicht.
  • Dieses Konzept stellt die am schnellsten umsetzbare Lösung dar, für eine baldige Verfügbarkeit im Feld.
  • ELV und Kontaktlos-Zahlungen bleiben verfügbar – weiterhin so einfach wie bisher.
  • Auch auf EU-Ebene ist bislang keine bessere Alternative bekannt, um auch Kontaktlos-Zahlungen zu  integrieren, weshalb dieses Konzept inzwischen von den Standardisierungsgremien der EU aufgegriffen wurde und dort befürwortet wird.
  • Aus EU-Sicht ist diese Lösung Verordnungskonform: der Zahler erhält die Möglichkeit, die Auswahl des Händlers zu übersteuern.
  • Alle erforderlichen Vorbereitungen zur Umsetzung dieser Lösung sind gemeinsam erfolgt. Handel, Dienstleister, Terminal-Hersteller haben sich noch im letzten Jahr auf diese Lösung geeinigt, sodass mit den Umsetzungsarbeiten bereits begonnen wurde.
  • Trotz der Pflichten zur Umsetzung der Verordnung, muss den Händlern die Berücksichtigung eines Investitionsschutzes für kürzlich angeschaffte POS-Lösungen gewährt werden.

 

  • ENDE

 

Pressekontakt:

Jörg Stahl
Telefon +49 (0) 69 7933 – 1248

Email: vorsitzender@b-ec-n.de

 

Bundesverband der electronic cash-Netzbetreiber (BECN)
c/o Hogan Lovells International LLP
Untermainanlage 1

60329 Frankfurt am Main

Jörg Stahl am 03.03.2016

Gründung des Bundesverband der electronic cash-Netzbetreiber (BECN) e. V.

Frankfurt am Main, den 01.Juli 2015

 

Die Netzbetreiber im electronic cash System der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) haben am 08. Juni 2015 zur Vertretung Ihrer Interessen den Bundesverband der electronic cash-Netzbetreiber (BECN) e. V. gegründet.

 

„Mit dem neuen Verband werden wir gemeinsame Positionen erarbeiten und die gemeinschaftlichen Interessen der Mitglieder im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als zugelassene Netzbetreiber vertreten“, sagt Jörg Stahl, Vorsitzender des Bundesverbandes der electronic cash-Netzbetreiber (BECN) e.V.. “Wir arbeiten ja bereits seit 13 Jahren in einem Arbeitskreis zusammen. Aufgrund der wachsenden Bedeutung des electronic cash-Systems und den steigenden regulatorischen Anforderungen in Europa war die Gründung eines Bundesverbandes eine logische Weiterentwicklung der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit.“

 

Der BECN wird dabei alle bisherigen Aktivitäten des Arbeitskreises der electronic cash-Netzbetreiber übernehmen und fortsetzen. Darüber hinaus wird der Verband die Interessen der Mitglieder gegenüber nationalen und auch internationalen Behörden, Gesetzgebern, Kartenorganisationen sowie in kooperativer Zusammenarbeit mit weiteren Interessengemeinschaften und Verbänden vertreten.

 

„Oberstes Ziel hierbei ist es, das in Deutschland etablierte und anerkannte Kartenzahlverfahren für alle am electronic cash-System Beteiligte, Händler und Dienstleister aktiv zu unterstützen. Die girocard sieht sich hierzu vielfältigen Herausforderungen gegenüber stehen, deren Entwicklungen wir mit dem Verband aktiv begleiten möchten“, ergänzt Giuseppe Di Ruocco, erster stellvertretender Vorsitzender.

 

 

 

Als Gründungsmitglied sind zunächst 15 zugelassene Netzbetreiber dem neu gegründeten Verein beigetreten:

 

B+S Card-Service GmbH ● CardProcess GmbH ● cardtech Card & POS Service GmbH ● Douglas Informatik & Service GmbH ● Ingenico Payment Services GmbH ● Elavon Financial Services Ltd. ● ICP International Cash Processing GmbH ● InterCard AG ● LAVEGO AG ● PaySquare SE ● Shell Deutschland Oil GmbH ● TeleCash GmbH & Co. KG ● transact Elektronische Zahlungssysteme GmbH ● VÖB-ZVD Processing GmbH ● WEAT Electronic Datenservice GmbH

 

 

Die Eintragung ist am 17.06.2015 unter der Nummer VR 15 588 beim Amtsgericht Frankfurt am Main erfolgt. Weitere Netzbetreiber mit Zulassung im electronic cash-System haben angekündigt dem Verband ebenfalls in Kürze beizutreten.

 

 

 

 

Im Rahmen der Gründungsversammlung wurden folgende Vertreter aus den Unternehmen der Mitglieder in den Vorstand gewählt:

 

 

Vorsitzender / Sprecher:

Jörg Stahl

 

Direktor Produkt & Marketmanagement TeleCash GmbH & Co KG

 

Schriftführerin

Hilde Schneberger 


VP EU POS Solutions

Elavon Financial Services Limited

 

1. Stellvertretender Sprecher:

Giuseppe Di Ruocco

 

Leiter Produktmanagement / local Schemes

Ingenico Payment Services GmbH

 

 

Schatzmeister:

Christof Kohns

 

Geschäftsführer

cardtech - Card & POS Service GmbH

 

2. Stellvertretender Sprecher:

Nicolas Adolph

 

Compliance und Verbandsarbeit

InterCard AG

 

 

 

 

  • ENDE   -

 

Pressekontakt:

Jörg Stahl
Telefon +49 (0) 69 7933 – 1248

Email: vorsitzender@b-ec-n.de

 

Bundesverband der electronic cash-Netzbetreiber (BECN)
c/o Hogan Lovells International LLP
Untermainanlage 1

60329 Frankfurt am Main

Herr Martin Wolf am 19.09.2015